Die siegreiche 4 x 100 m Lagen-Staffel mit Leila Jafoui, Josefin Krefft, Julia und Anna Barth (v.l.n.r.)

Medaillenregen für die SG Bamberg in Erlangen

Beim 25. Internationalen Erlanger Röthelheim Cup 2019 präsentierten sich die 34 Schwimmer der SG Bamberg in starker Form und agierten als eifrige Medaillensammler: Mit 31 Gold-, 19 Silber- und 14 Bronzemedaillen erkämpften sich die Bamberger einen hervorragenden dritten Platz im Medaillenspiegel hinter der SG Mittelfranken und den Gastgebern der SSG Erlangen, die allerdings jeweils auch über 80 Aktive am Start hatten. In der Pokalwertung, in die auch die Platzierungen eins bis sechs miteinflossen, kam die SG Bamberg ebenfalls auf Rang drei mit 369 Punkte erneut hinter der SG Mittelfranken und der SSG Erlangen. Dabei gestaltete sich die Durchführung des Programms mit 34 Wettbewerben als wahre Mammutaufgabe, da 34 Vereine aus Deutschland, Österreich und der Slowakei 454 Aktive meldeten, die fast 2700 Starts absolvierten.

Am erfolgreichsten aus Bamberger Sicht schnitten Lisa Barth (2010), Leila Jafoui (2004) und Josefin Krefft (2007) ab, die jeweils fünf Siege ergattern konnten. Lisa Barth entschied die Wettbewerbe über 100 m und 200 m Freistil (1:19,11 Min. / 2:53,93 Min.), 200 m Lagen (3:07,59 Min.) sowie 100 m Rücken (1:31,01 Min.) und 100 m Schmetterling (1:37,30 Min.) für sich. Leila Jafoui siegte in ihren Spezialdisziplinen über 50 m, 100 m und 200 m Brust (37,57 Sek. / 1:23,86 Min. / 3:06,02 Min,) sowie über 200 m Lagen (2:46,24 Min.) und 800 m Freistil (11:33,81 Min.). Josefin Krefft schlug als schnellste Schwimmerin ihres Jahrgangs über 50 m Schmetterling (36,11 Sek.), 50 m, 100 m und 200 m Freistil (29,73 Sek. / 1:04,08 Min. / 2:23,07 Min.) sowie 100 m Rücken (1:16,70 Min.) an.

Julia Barth (2006) stand viermal auf dem Podium ganz oben, und zwar über 100 m, 200 m und 800 m Freistil (1:03,75 Min. / 2:16,72 Min. / 9:51,35 Min.) sowie 100 m Schmetterling (1:19,96 Min.). Ihre Zwillingsschwester Anna Barth (2006) gewann über 200 m Lagen (2:38,62 Min.) und 200 m Brust (2:56,45 Min.). Jeweils zu einem Sprintsieg kamen Robert Hartmann (2009) über 50 m Schmetterling (40,63 Sek.) und Hannes Maex (2008) über 50 m Rücken (43,02 Sek.). Jakob Meister (2008) erreichte Rang eins über 200 m Lagen (3:22,05 Min.). Finn Niemann (2008) gewann den Wettbewerb über 200 m Rücken (3:21,36 Min.). Ella Vornlocher (2005) siegte über 200 m Schmetterling (3:14,35 Min.). Paul Ender (2004) sicherte sich gleich fünf Silbermedaillen und überzeugte vor allem mit einer neuen Langbahnbestzeit über 1500 m Freistil (18:53,72 Min.). Caspar Baumüller (2006), Laura Hübner (2008), Laurin Keh (2009) und Paula Lange (2007) sammelten zudem weitere Einzelmedaillen für die SG Bamberg.

Außerdem traten in der Altersklasse „20 Jahre und älter“ drei Masters-Schwimmer der SG Bamberg an: Freiwasserspezialist Patrick Kleemeier (1992) präsentierte sich in sehr guter Frühform und sicherte sich den Sieg über 400 m und 1500 m Freistil (4:57,35 Min. / 19:20,53 Min.), und ließ noch Platz eins über 200 m Schmetterling folgen. Isabel Linß (1997) gewann die Goldmedaille im Wettbewerb über 200 m Freistil (2:21,89 Min.). Als erste Vorbereitung für die Masters-Europameisterschaften im Sommer in Budapest startete Michael Schorr (1965) über die 50 m Schmetterling.

Außerdem feierte das junge Bamberger Damen-Team in einem bis zum Schluss spannenden Rennen den Sieg im Staffelwettbewerb über 4 x 100 m Lagen in der Besetzung Josefin Krefft, Anna Barth, Leila Jafoui und Julia Barth mit einer Zeit von 5:08,96 Min.

PKL